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2. Delphintherapie
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 Diesmal waren wir zu 2. Mal auf Curacao und dürften an einem 3-wöchigen Pilot-Projekt teilnehmen.

Jenny war vor der Abreise sehr ungeduldig, die Tage konnten nicht schnell genug vergehen. Sie überlegte, ob der Nemo sie erkennen würde. Es ist eine wichtige Frage, aber wir hatten keinen Zweifel daran und bestärkten sie nur in ihrem Glauben. Auch die Freude des Wiedersehens mit Lisa und Rudolf war groß. Was basteln wir für die Lisa? Was kann man mit dem Rudolf aushecken? Und immer wieder: wird der Nemo mich erkennen?

Curacao empfing uns herzlich und die Sorgen sind von uns wie der Sand von den trockenen Füßen abgefallen. Weder Nemo, noch Lisa, noch Rudolf haben unsere kleine Maus vergessen. Im Gegenteil, der Empfang war so herzlich, dass die Trännen bei allen flossen.

Im Wasser angekommen, war alles so, als ob wir erst gar nicht weg gewesen wären. Jenny genoss jede Minute, jede Sekunde der Therapie, besonders das "Wasserteil". Nachmittags wurde noch ein mal der Tag besprochen, noch einmal alles haargenau erzählt (obwohl wir, die Eltern, die ganze Zeit auf der Brücke standen und alles miterlebt haben) und Pläne für den nächsten Tag geschmiedet. Das Wochenende war für Jenny sehr lang. Wieviele Stunden noch? Wann darf ich wieder zum Nemo???

Als die 2. Woche zu Ende war, waren wir sehr gespannt wie sie eine weitere Woche aufnehmen würde und wie hoch ihre Motivation sein würde. Sie müssen wissen, daß so ein Delphinschwimmen im Grunde eine sehr seriöse, harte Arbeit ist, obwohl alles so leicht aussieht. Nein, die Kinder müssen mitarbeiten, ob auf dem Dock oder im Wasser. Das gehört zur Therapie, und das ist gut so. Als die 3. Woche anfing, war alles wie immer. Jenny freute sich auf den Nemo, arbeitete mit der Lisa und zickelte den Rudolf. Es war alles wie gehabt und es gab keine Anzeichen von Unlust, Überangestrengtheit oder Heimweh. Mit Argusaugen beobachteten wir unser Kind und waren erstaunt wie toll sie alles machte und wie locker und mitiviert sie mit der Situation umging. "Mama, eins vermisse ich aber.... den Schnee".

Leider ging auch die 3.Woche wie ein tropischer Platzregen schnell zu Ende und nun waren wir schneller als uns lieb war wieder im Schnee. Es war Mitte Dezember und Dutschland war sehr verschneit.

Zuhause angekommen geniessen wir unsere Tochter. Sie hat sich wieder zum Besseren verändert und einige Fortschritte gemacht. Und wieder möchte sie wissen, wann wir zum Nemo fliegen..........

Uns wird immer klarer, dass uns so viel Grlück widerfahren ist, weil

*wir den Weg zum Nemo gefunden haben

*weil unsere Tochter mit den Bioenergetikern der Meere arbeiten durfte und dabei eine phantastische Unterstützung von Lisa und Rudolf erhalten hat

*weil es auch uns, Jennys Familie, sehr gut ging und wir uns in guten Händen und sehr gut aufgehoben fühlten.

*Jenny hat mehr Sicherheit bekommen

* Sie kann alleine Treppen steigen

* Sie kann beim Laufen einen Gegenstand in den Händen halten

An dieser Stelle möchten wir noch einmal untersteichen, dass Dank der großzügigen Unterstützung des Jugendfonds e.V. der Fa. Kotz hat unsere Tochter ihre 2. Therapie bekommen. Besten Dank auch den anderen Spendern.

 

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